Regionalentscheid WRO

Die Roboter AG Schollibotics der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen hat den Regionalentscheid der World-Robot-Olympiad (WRO) am vergangenen Samstag in Schwerte im Technologie Zentrum gewonnen, zu dem die Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) eingeladen hatte.

Mit ihrem Agrar-Roboter sicherten sich Tim Erpelding, Erik Tiemann und Ronja Stahlhut den ersten Platz. Die Titelverteidiger aus dem vergangenen Jahr überzeugten die Jury mit einem Roboter, der mit Hilfe von Sensoren selbstständig Pflanzen auf Krankheiten und Schädlingsbefall untersucht und anschließend Schutz- und Düngemittel dort punktegenau aufbringt, wo es tatsächlich notwendig ist. Auch der zweite Platz ging nach Lünen: René Hülle, Cedrik Wolfkeil und Kevin Fahrni waren als LUROBOTIX für die Ludwig-Uhland-Realschule angetreten. Sie schafften mit einer Urban-Gardening-Idee den Sprung aufs Podest.

Genauso wie die erstplatzierten Schollibotics qualifizierte sich das Trio für das Deutschlandfinale im Juni in Schweinfurt. Beide Lüner Teams hoffen, sich dort eines der begehrten Tickets für das Weltfinale in Costa Rica zu sichern. Insgesamt zwölf Nachwuchsteams im Alter zwischen acht und 19 Jahren aus dem Kreis Unna, aus Arnsberg und Beckum präsentierten am Samstag einer Expertenjury in den Räumen der TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH (TWS) unter dem Motto „Sustainbots - Robots for Sustainability" ihre Roboter, die sie in den vergangenen Monaten gebaut und programmiert hatten. Roboter, die Dächer begrünen, selbstständig Hochregallager befüllen oder auf dem Acker automatisch Pflanzlöcher graben: Der Kreativität der Teams waren keine Grenzen gesetzt. Einzige Bedingung: „Die Kinder und Jugendlichen mussten sich im Rahmen des Roboter-Wettbewerbs mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen", erklärt Organisatorin Anica Althoff vom zdi-Netzwerk Perspektive Technik der WFG.

Die aus Unternehems- und Hochschulvertretern bestehende Jury, zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und vom technischen Sachverstand der jungen Tüftler, die ihre Projekte mit viel Liebe zum Detail präsentierten. Auch einige interessierte Besucher nutzten die Gelegenheit, den Wettbewerbsteilnehmern über die Schulter zu schauen. Auf die kleinen und großen Besucher wartete ein interessantes Mitmachprogramm, bei dem sie beispielsweise mit Malrobotern erste Erfahrungen in Sachen Robotik sammeln konnten. Landrat und WFG-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Makiolla und Schwertes Bürgermeister Heinrich Böckelühr sowie Prof. Winfried Pinninghoff, Kuratoriumsvorsitzender der KARL-KOLLE-Stiftung, lobten im Rahmen der Siegerehrung das Engagement und die Leistungen der Teams.

Die Ausrichtung des Regionalentscheids in Schwerte ist erst durch eine großzügige Spende der KARL-KOLLE-Stiftung ermöglicht worden. Genauso wie das zdi-Netzwerk Perspektive Technik möchte die Stiftung einen Beitrag zur Technikförderung der Kinder und Jugendlichen im Kreis Unna leisten. Dazu unterstützt die Stiftung die Aktivitäten des bei der WFG angesiedelten zdi-Netzwerkes Perspektive Technik seit mehreren Jahren.


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